Pharaonenhund

FCI-Standard Nº 248

Ursprung
Malta, patronat Grossbritannien
Übersetzung
Uwe H. Fischer und Dr. Paschoud
Gruppe
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion
Sektion 6 Urtyp
Arbeitsprüfung
Ohne Arbeitsprüfung
Endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI
Freitag 09 August 1963
Publikation des gültigen offiziellen Standards
Mittwoch 24 Juni 1987
Letzten Aktualisierung
Mittwoch 06 März 2002
En français, cette race se dit
Chien du Pharaon
In English, this breed is said
Pharaoh Hound
En español, esta raza se dice
Perro del Faraón
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd
Faraohond

Verwendung

Wachsamer, leidenschaftlicher Jäger, der sowohl seine Augen wie auch seinen Geruchsinn benutzt. Bei der Arbeit auf kurze Distanz gebraucht er auch seine Ohren in bemerkenswerter Weise.

Allgemeines erscheinungsbild

Von mittlerer Grösse, edle Haltung mit klar umrissenen Linien. Anmutig, dabei kraftvoll. Sehr schnell bei freier, leichtfüssiger Bewegung und mit wachsamem Ausdruck.

Verhalten / charakter (wesen)

Wachsam, intelligent, zutraulich und verspielt.

Kopf

Oberkopf

Kopf
Fang geringfügig länger als der Schädel. Die obere Begrenzungslinie des Schädels verläuft parallel zu der des Fangs. Der Kopf stellt sowohl von oben als auch von der Seite betrachtet einen stumpfen Keil dar.
Schädel
Lang, trocken und gut geformt. 
Stop
Geringfügig ausgebildet.

Facial region

Nasenschwamm
Immer fleischfarben, im Einklang mit der Farbe des Haarkleides.
Kiefer / Zähne
Kraftvolle Kiefer mit starken Zähnen, Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen
Bernsteinfarben, im Einklang mit der Farbe des Haarkleids. Oval und mässig tief gebettet, mit entschlossenem, intelligentem Ausdruck.
Ohren
Mittelhoch angesetzt. Sie werden bei Aufmerksamkeit aufgerichtet getragen, dabei sind sie sehr beweglich. Am Ansatz breit, sind sie gross und fein.

Hals

Lang, schlank, muskulös und leicht gebogen. Linie des Kehlbereichs trocken.

Körper

Allgemeinheit
Geschmeidig, mit nahezu gerader oberer Linie. Die Länge des Körpers, von der Brustbeinspitze zum Sitzbeinhöcker, ist etwas grösser als die Widerristhöhe.
Kruppe
Zum Rutenansatz hin leicht abfallend.
Brust
Tiefe, bis zu den Ellenbogen reichende Brust. Gut gewölbte Rippen.
Untere Profillinie und Bauch
Bauch Mässig aufgezogen.

Rute

Mittelhoch angesetzt, am Ansatz dick, sich zur Spitze (peitschenartig) verjüngend, in Ruhehaltung gerade bis unter das Sprunggelenk reichend. In der Aktion hoch und gebogen getragen. Die Rute sollte nicht zwischen die Läufe geklemmt werden. Eine Schraubenrute ist unerwünscht.

Gliedmassen

Vorderhand

Allgemeines
Vorderläufe gerade und parallel.
Schultern
Kräftig, lang, gut zurückliegend.
Ellenbogen
Gut anliegend.
Vordermittelfuss
Kräftig.

Hinterhand

Allgemeines
Stark und muskulös. Gliedmassen, von hinten gesehen, parallel.
Unterschenkel
Gut ausgebildet.
Knie
Mässig stark gewinkelt.

Pfoten

Stark, gut aufgeknöchelt und fest. Weder aus-noch einwärts gedreht. Gut gepolsterte Ballen. Afterkrallen dürfen entfernt werden.

Gangwerk

Frei und fliessend; der Kopf wird ziemlich hoch getragen, und die Schrittweite des Hundes sollte, ohne jegliches Zeichen von Anstrengung, viel Boden decken. Die Läufe und Pfoten sollten sich in einer Linie mit dem Körper bewegen. Jegliche Tendenz, die Pfoten seitwärts zu werfen oder eine steppende Aktion, sind höchst unerwünscht.

Coat

Haar
Kurz und glänzend, von fein und dicht bis etwas harsch. Keine Befederung.
Farbe
Rostbraun bis dunkelrostbraun, wobei die folgenden weissen Markierungen zulässig sind : Weisse Schwanzspitze sehr erwünscht; weisser Brustfleck ("Stern" genannt); Weiss an den Zehen. Schmale weisse Blesse auf der Mittellinie des Gesichts erlaubt. Fleckung oder Weiss in anderer Form als erläutert unerwünscht.

Grösse und gewicht

Widerristhöhe
Rüden im Idealfall 56 cm (von 56 bis 63,5 cm), Hündinnen im Idealfall 53 cm (von 53 bis 61 cm).

Fehler

• Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist, und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen.
• Fehler sollten nach Grad der Schwere aufgenommen werden.

Disqualifizierende fehler

 Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde.

NB :

• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
• Die in starker Ausprägung oder gehäuft vorkommenden oben angeführten Fehler sind ausschließend.
• Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

Bibliografie

http://www.fci.be/

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