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Der Mongolische Xigou (auch Menggu Xigou genannt) ist ein uralter chinesischer Jagdhund, schlank und athletisch, bekannt für seine Schnelligkeit und Treue bei der Jagd. Jahrhundertelang von Nomaden eingesetzt, zeichnet er sich durch einen schmalen Kopf, Hängeohren und einen kräftigen, aber schlanken Körperbau aus, der Ausdauer und Schnelligkeit gewährleistet. Er benötigt viel Bewegung und erfahrene Hundeführer. Obwohl er von manchen als eine Variante des Xigou (chinesischer Hund) angesehen wird, unterscheidet er sich vom weiter verbreiteten Chongqing-Hund. Geschätzt für Wach- und Jagdaufgaben sowie als Symbol des kulturellen Erbes, ist er heute eine seltene Rasse. Der Mongolische Xigou ist eine uralte Jagdhunderasse, die für ihre Beharrlichkeit, ihren außergewöhnlichen Geruchssinn und ihre Wendigkeit bekannt ist. Er ist ein großer, schlanker Hund mit einem robusten und kräftigen Körperbau. Sein dichtes Fell schützt ihn vor Bissen, wenn er sich gegen Raubtiere verteidigt oder große Beute erlegt. Das Fell ist üblicherweise weiß oder gelb, aber auch Blau-, Grau- und Schwarztöne kommen vor. Ein etwas schmaler Kopf, hängende, gefaltete Ohren, kleine, dunkelbraune Augen und schlanke Beine gehören zu den Hauptmerkmalen des Mongolischen Xigou. Er ist ein aktiver und treuer Hund, der seinem Besitzer stets gefallen möchte. Mit seinem ausgeprägten Beschützerinstinkt kann er territorial sein und eignet sich daher gut als Wachhund. Fremden gegenüber ist er jedoch oft misstrauisch.
Es wird nicht empfohlen, diesen Hund in ungesicherten Gebieten ohne Leine laufen zu lassen. Der Mongolische Xigou besitzt einen extrem ausgeprägten Jagdinstinkt und kann Haustiere und andere Kleintiere in der Umgebung leicht mit potenzieller Beute verwechseln. Diese schnellen Windhunde, die ihren Ursprung in der Liao-Dynastie (907–1125) haben, waren die Lieblinge der Kitan-Königsfamilie. Der Adel schätzte sie als exzellente Fernjäger, Wachhunde und treue Begleiter. Historische Aufzeichnungen belegen, dass Dschingis Khan Mongolische Xigous auf seinen Reisen nach Europa mitnahm und diese vielseitigen Hunde zum Schutz und zur Jagd einsetzte. Experten gehen davon aus, dass der Mongolische Xigou vom Saluki abstammt, einer der ältesten Hunderassen. Einst ein führender Jagdhund im Nordosten der Mongolei, ist diese Rasse heute relativ selten. Mongolische Xigous sind aktive Hunde, die tägliche Bewegung brauchen, um fit und gesund zu bleiben. Spielen im eingezäunten Garten, lange Spaziergänge oder sogar Joggen sind hervorragende Möglichkeiten, ihre Energie abzubauen. Diese athletischen Hunde glänzen auch in Wettbewerben wie Agility und Rally Obedience. Sie sind loyal und fleißig und lassen sich in der Regel leicht erziehen. Positive Verstärkungsmethoden mit Belohnungen, Leckerlis und ihrem Lieblingsspielzeug führen oft zu guten Ergebnissen. Darüber hinaus trägt die Sozialisierung des Welpen von klein auf dazu bei, dass er sich zu einem wohlerzogenen erwachsenen Hund entwickelt.
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