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Taimyr-Wolf |
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Er wird vom F.C.I. nicht anerkannt |
Ursprung |
Sibirien | |
Übersetzung |
Francis Vandersteen | |
En français, cette race se dit |
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Loup de Taïmyr |
In English, this breed is said |
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Taimyr Wolf |
En español, esta raza se dice |
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Lobo de Taimyr |
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd |
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Taimyr-wolf |
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Der Taimyr-Wolf ist heute keine existierende Rasse mehr, stellt jedoch einen direkten, frühen Vorfahren moderner Schlittenhunde vom Husky-Typ dar. Genetische Untersuchungen belegen, dass die DNA des heute ausgestorbenen Taimyr-Wolfs maßgeblich zur Entwicklung und zum Überleben arktischer Hunde aus hohen Breitengraden beigetragen hat, insbesondere des Siberian Husky und des Grönlandhundes. Die aus einer 35.000 Jahre alten Rippe eines Taimyr-Wolfs gewonnene DNA enthüllte, dass es sich um einen entfernten Vorfahren moderner arktischer Hunde handelte, der ihnen Eigenschaften vererbte, die eine Anpassung an das raue, eisige Klima ermöglichten. Genetische Analysen deuten darauf hin, dass moderne Schlittenhunde – wie sibirische Laikas, Alaskan Malamutes und Grönlandhunde – einen gemeinsamen Vorfahren haben, der vor etwa 10.000 Jahren in der Taimyr-Region im Norden Asiens lebte. Im Rahmen paläogenetischer Studien wurde die DNA heutiger Grönlandhunde mit der von frühen Siberian Huskys und der eines eiszeitlichen Wolfs verglichen; dabei kam man zu dem Schluss, dass der Vorfahre aller Schlittenhunderassen vor rund zehntausend Jahren in Sibirien entstand. Genetische Analysen zeigen, dass die Wurzeln aller Schlittenhunderassen in Sibirien liegen. Dort traten vor etwa 9.500 Jahren erstmals jene Gene auf, die für die Anpassung dieser hochspezialisierten Tiere an das raue Klima der Arktis verantwortlich sind. Verschiedene Regionen werden als Ursprungsgebiete dieser Hunde diskutiert: Europa, das Altai-Gebirge, Nepal und der Nahe Osten. In den letzten Jahren haben Genetiker und Archäologen einen sibirischen Ursprung aller Hunde favorisiert; darauf deuten Funde auf der Insel Schochow in Ostsibirien sowie die Genome der ältesten amerikanischen Hunde hin, die Ähnlichkeiten mit denen sibirischer Huskys und anderer Schlittenhunde aufwiesen. Im Rahmen einer neuen Studie hat ein Team aus Genetikern und Archäologen unter der Leitung von Wladimir Pitulko – leitender Forscher am Institut für die Geschichte der materiellen Kultur in St. Petersburg – neue Belege für diese Theorie zutage gefördert und die Ursprungsregion aller Schlittenhunderassen identifiziert. Hierfür verglichen die Forscher die Genome heutiger Grönlandhunde, die „rekonstruierte“ DNA von Hunden der Insel Schochow sowie das Erbgut eines 35.000 Jahre alten Wolfes. Die Überreste dieses Tieres waren vor zehn Jahren auf der Taimyr-Halbinsel entdeckt worden. Dank der niedrigen Temperaturen war die im Kiefer des Raubtiers enthaltene DNA außergewöhnlich gut erhalten. Dies ermöglichte es den Wissenschaftlern, das Erbgut zu untersuchen und mit dem Genom alter sowie moderner Schlittenhunde zu vergleichen. Die genetische Analyse ergab, dass die drei wichtigsten Schlittenhunderassen – sibirische Laikas, Alaskan Malamutes und Grönlandhunde – einen gemeinsamen Vorfahren hatten, der vor etwa zehntausend Jahren auf der Taimyr-Halbinsel lebte. Zur gleichen Zeit verschwanden die letzten Gletscher, die weite Teile Eurasiens und Nordamerikas bedeckt hatten, wodurch sich diese Hunde und ihre Halter in der gesamten Arktis ausbreiten und ihr heutiges Erscheinungsbild entwickeln konnten. |









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