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Der Koshikiyama-Hund stammt von den Koshikijima-Inseln. Er ist eine Nachfahre von Schakalen und entstand durch die Kreuzung von Hunden mit Wildtieren. Während der Jōmon-Zeit im japanischen Archipel wurden Jōmon-Hunde von Niida als reinrassige Hunde gehalten und von anderen Teilen der Insel isoliert. In der Yayoi-Zeit wurden Jōmon-Hunde mit unterschiedlichen Merkmalen nach Japan eingeführt. Man geht davon aus, dass die Kreuzung mit anderen Rassen zur Entwicklung dieser eigenständigen Rasse führte. Jōmon-Hunde wurden hauptsächlich zur Jagd eingesetzt, aber auch für andere Zwecke. Die meisten von ihnen führten vermutlich ein halbwildes Leben. Obwohl ihr Alter und andere Merkmale nicht genau bekannt sind, wurden in der Edo-Zeit Schakale von der Insel Koshiki, die dem Satsuma-Clan angehörten, eingeführt. Aus diesen Kreuzungen entstand der lokale Jagdhund, der Satsuma genannt wurde, und somit die Grundlage für diese Rasse.
Der Satsuma-Hund, eine Kreuzung mit einem Kaninchen, erlangte unter den Kagoshima-Clans allmählich Berühmtheit als Jagdhund. Seine Population ging jedoch stetig zurück, und andere Rassen, sowohl reinrassige als auch Hybriden, verschwanden fast vollständig von der Ursprungsinsel. Neben der Massenvermehrung der Hunde während des Zweiten Weltkriegs und ihrer erzwungenen Tötung für die Pelzproduktion wurden auch Überfischung und andere Formen der Gewalt aufgedeckt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erholte sich die Population der Nipponinu-Hunde zwar, doch die meisten reinrassigen Exemplare blieben verschollen. Die Nipponinu-Erhaltungsgesellschaft, die sich dem Erhalt der Rasse verschrieben hatte, erklärte den Satsuma-Hund für ausgestorben. Dennoch glauben viele Menschen an das Überleben dieser Rasse und organisieren immer wieder großangelegte Suchaktionen und Expeditionen. Der Satsuma-Hund, eine Spitzrasse, zeichnet sich durch seine Stehohren und die um den Hals eingerollte Rute aus. Er hat schlanke Beine, lange, spitze Augen und soll über ein kräftiges Nervensystem und eine hervorragende Muskulatur verfügen. Sein Fell ist kürzer als das anderer japanischer Rassen, und seine Farbe reicht von Sesamgelb bis Akatora, einschließlich Rot, Gestromt und Schwarz. Es ist ein mittelgroßer, treuer und vorsichtiger Hund.
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